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„Grüner Aufwind“ für die Stadtwerke Kempen
26 Stadtwerke und RWE Innogy gründeten „Green GECCO"
Immer die Nase im Wind haben die Stadtwerke Kempen. So haben wir uns Anfang April 2010 gemeinsam mit weiteren 25 Stadtwerken und RWE Innogy zu einem Gemeinschaftsunternehmen für die Entwicklung und Umsetzung regenerativer Energieerzeugung zusammengeschlossen, der „Green GECCO" GmbH. Ziel der Gesellschaft sind die gemeinsame Entwicklung deutscher und europäischer Projekte in den Bereichen Biomasse, Windkraft, Geothermie, Biogas, Wasser und Solarthermie.
Dabei sind die Stadtwerke Kempen bei der CO2-Einsparung schon selbst aktiv. Die mit 13,6 MW elektrischer Leistung recht große Strom- und Wärmeerzeugungsanlage spart jährlich gegenüber dem deutschlandweiten Kraftwerksmix und der Wärmeerzeugung aus Kleinanlagen rund 26.250 Tonnen CO2 ein.
Green GECCO ist für kommunale Unternehmen durch die internationale Ausrichtung einzigartig. Das gab es bislang in dieser Form noch nicht: 27 starke Partner bündeln in dieser Gesellschaft ihre Kräfte, um den CO2-Ausstoß verringern zu helfen. Gemeinsam wollen wir viel bewegen, denn solch großartige Projekte könnten wir als mittelständiges Energieunternehmen allein gar nicht stemmen.
Green GECCO fokussiert sich bewusst nicht nur auf ein einzelnes Projekt in Deutschland, sondern es wird europaweit in „grüne Energie" investiert. So wird als erstes Projekt der Onshore-Windpark „An Suidhe" mit 23 Turbinen in Schottlands Norden ins Portfolio übernommen und mit einer installierten Leistung von rund 20 Megawatt in Betrieb gehen. Insgesamt plant Green GECCO, bis zum Jahr 2020 rund eine Milliarde Euro in die Strom- und Wärmeproduktion aus erneuerbaren Energien zu investieren.
RWE Innogy ist im RWE-Konzern das Unternehmen für erneuerbare Energien und hält 51% Anteile an der Gesellschaft. Die 26 Stadtwerke teilen sich die restlichen 49%. „Um dem Unternehmen einen guten Start zu ermöglichen, haben wir uns verpflichtet, in den kommenden zwei Jahren Green GECCO jedes geeignete, neue RWE Innogy-Projekt in Deutschland anzubieten", so Prof. Fritz Vahrenholt, Vorsitzender der Geschäftsführung der RWE Innogy. „Hierdurch kann ein solides Portfolio aufgebaut werden, das auf einem breiten Technologiemix basiert." Die Aufnahme neuer Projekte in das Portfolio des Gemeinschaftsunternehmens bedarf einer 75%-igen Mehrheit aller Projektpartner.
Weitere Informationen gibt es unter www.greengecco.de